JoinIn – App für Kinder & Jugendliche

Datenschutzerklärung

Stand: 24. Oktober 2026

Inhalt

JoinIn ist ein geschützter Ort für dich. Damit die App funktioniert, speichern wir ein paar Dinge über dich – zum Beispiel deinen Spitznamen und deine Nachrichten. Wir verkaufen nichts davon und zeigen dir keine Werbung. Deine Eltern müssen einverstanden sein, dass du JoinIn nutzt. Bist du auf jeden Fall unter 16 und mit deinen Eltern verbunden, sehen sie, wo du bist und wie voll dein Akku ist – so finden sie dich im Notfall. Könntest du schon 16 sein, entscheidest du selbst, ob sie deinen Standort und deinen Akkustand sehen. Deine Eltern können außerdem für kurze Zeit einschalten, dass sie auch bei geschlossener App sehen, wo du unterwegs bist – das siehst du immer. Im Notfall können deine Eltern dein Handy laut klingeln lassen oder dich dringend anrufen – auch wenn es lautlos ist. Du siehst immer, wer es ist, und kannst es sofort stoppen und melden. Deine Eltern sehen außerdem immer, ob du online bist und wann du zuletzt online warst. Wer mit dir chattet, sieht das auch – das kannst du ausschalten. Du kannst jederzeit sehen, was wir über dich gespeichert haben – und dein Konto mit allem darin selbst löschen. Wenn dir etwas komisch vorkommt, sprich mit deinen Eltern oder melde dich bei uns.

1. Wer ist verantwortlich?

Verantwortlich für die Verarbeitung deiner Daten im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist der Anbieter von JoinIn:

rydbit

Stuttgarter Str. 27c

76137 Karlsruhe

Deutschland

Bei Fragen zum Datenschutz erreichst du uns (und unsere Datenschutz-Ansprechperson) unter derselben Adresse, Stichwort „Datenschutz".

2. Einwilligung deiner Eltern

JoinIn ist für Kinder und Jugendliche von 8 bis 17 Jahren. Bevor du JoinIn nutzen darfst, müssen deine Eltern oder andere Sorgeberechtigte einverstanden sein. Das bestätigst du bei der Anmeldung. Du kannst ein Konto mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort anlegen; einen Einladungscode deiner Schule oder deines Vereins brauchst du dafür nicht. Eine Einladung deiner Organisation kannst du weiterhin verwenden. Ohne Organisationseinladung gehört dein neues Konto zunächst keiner Schule und keinem Verein an.

Dein Konto ist zunächst ungeprüft. Deine Anmeldung, eine bestätigte E-Mail-Adresse, deine eigene Altersangabe und eine Verbindung mit deinen Eltern sind keine manuelle Freigabe durch JoinIn. Mit verbundenen Kontakten kannst du schreiben und Einzelanrufe führen. Resonanzraum, Challenges und Matching bleiben bis zur manuellen Freigabe gesperrt. Die App zeigt deinen Prüfstatus und kennzeichnet die gesperrten Bereiche mit einem Schloss.

3. Welche Daten wir verarbeiten

Dein Konto

  • Anzeigename (Spitzname): der Name, den andere in der App sehen. Er soll nicht dein echter Name sein.
  • Altersgruppe und Alter: damit wir dir passende Inhalte und Kontakte zeigen und Jugendschutz-Regeln einhalten.
  • Freiwillige Angaben: Geschlecht, Stadt und deine Interessen – nur wenn du sie angibst.
  • Organisation: Eine Organisationseinladung ordnet dich der zugehörigen Schule oder dem Verein zu. Eine persönliche Kontakteinladung tut das nicht.
  • Anmelde-E-Mail und Passwort: Bei der Anmeldung mit E-Mail speichern wir deine E-Mail-Adresse und einen geschützten Prüfwert deines Passworts, nicht das Passwort im Klartext. Andere Mitglieder erhalten deine Anmelde-E-Mail nicht über dein Profil.
  • Bestätigung der angezeigten Texte: Wenn du bei der Anmeldung die Nutzungsbedingungen akzeptierst und die Datenschutzerklärung zur Kenntnis nimmst, speichern wir die jeweils angezeigte Fassung und den Zeitpunkt. Deine Erklärung, dass deine Eltern oder Sorgeberechtigten einverstanden sind, halten wir getrennt davon fest. Bei älteren Konten kann der gesonderte Nachweis zur Datenschutzerklärung fehlen; wir tragen keine Bestätigung nach, die damals nicht erfasst wurde.
  • Kontoprüfung: Deine selbst angegebene Altersgruppe und eine manuell geprüfte Altersgruppe sind getrennte Angaben. Wir speichern den Prüfstatus und den Verlauf der Entscheidungen mit Zeitpunkt, geprüfter Altersgruppe, Prüfmethode, Begründung und zuständiger Person aus unserem Team. Unser Team kann dein Konto manuell freigeben und die Freigabe wieder entziehen. Das ist keine automatische Identitätsprüfung durch einen externen Anbieter.
  • Profilbild/Avatar: ein selbst gewählter, gezeichneter Avatar (kein echtes Gesichtsfoto erforderlich).

Dein Gerät

  • Geräte-Kennungen: Wir speichern eine Kennung deines Geräts. Damit ist dein Konto an dein Gerät gebunden – das schützt dich davor, dass jemand anderes sich als du anmeldet, und stellt sicher, dass auf einem Gerät nicht gleichzeitig eine Kinder- und eine Eltern-App betrieben wird.
  • Push-Kennungen: technische Kennungen (Push-Token), damit dich Benachrichtigungen und Anrufe erreichen.
  • Technische Angaben wie Gerätemodell, Betriebssystem-Version und App-Version, damit wir Probleme finden und beheben können.

Passwort vergessen: Wir schicken einen Wiederherstellungscode an deine Anmelde-E-Mail. Er gilt 60 Minuten und kann nur einmal verwendet werden. Ein neuer Code macht vorherige offene Codes ungültig; nach fünf falschen Eingaben wird der betroffene Code gesperrt. Wir speichern nur einen geschützten Prüfwert des Codes. Nach einer erfolgreichen Passwortänderung musst du dich auf deinen Geräten erneut anmelden. Die Wiederherstellung bestätigt nur deinen Zugriff auf die E-Mail-Adresse, nicht Alter oder Identität; sie meldet dich nicht automatisch an.

Persönliche Kontakteinladung: Über „Kontakt teilen“ kannst du einen Link oder QR-Code erzeugen. Der Link gilt 24 Stunden; ein neuer macht den vorherigen offenen Link ungültig. Die andere Person meldet sich in JoinIn an, sieht die Vorschau und nimmt die Einladung ausdrücklich an. So könnt ihr persönliche Kontakte werden, auch über verschiedene Schulen oder Vereine hinweg. Die Einladung nimmt niemanden in eine Organisation auf und bestätigt weder Alter noch Identität. Sie kann nach einer Annahme nicht für eine zweite Verbindung verwendet werden. Blockierte oder gesperrte Konten können sich darüber nicht verbinden. Wir speichern eine geschützte Kennung statt des lesbaren Geheimnisses, Gültigkeit und Status; bei der Annahme die beiden Konten und den Zeitpunkt.

Nachrichten und Einzelanrufe: Mit verbundenen Junior-Kontakten kannst du Texte, Sprachnachrichten und Videokreise austauschen sowie Audio- oder Video-Einzelanrufe führen. Dafür braucht ihr keine zusätzliche Freigabe eurer Eltern in JoinIn. Die Regeln zum Verbinden, Melden und Blockieren sowie die weiteren Schutzregeln des jeweiligen Chats gelten weiter.

Deine Nachrichten und Inhalte

  • Chat-Nachrichten – auch Fotos, Sprachnachrichten, GIFs und kurze Videos – werden auf unseren Servern gespeichert, damit sie ankommen und damit unser Sicherheits-Team bei einer Meldung helfen kann.
  • GIFs und Bilder aus deiner Tastatur: GIFs oder Bilder, die du über die Tastatur deines Handys einfügst, kommen von deiner Tastatur (z. B. Gboard) – JoinIn bekommt nur das Bild und sendet es wie ein Foto. Die Suche nach dem GIF läuft über deine Tastatur und deren Einstellungen, nicht über JoinIn. JoinIn schickt dabei keine Daten an den Anbieter der Tastatur oder der GIFs.
  • Beiträge und Kommentare, die du in der App schreibst.
  • Challenge-Daten: an welchen Challenges du teilnimmst, dein Fortschritt, Punkte und Belohnungen.
  • Wenn du einen Chat bei dir „leerst", verschwindet er nur auf deinem Gerät. Auf dem Server bleibt er aus Sicherheitsgründen gespeichert, bis du dein Konto löschst.

Dein Online-Status

JoinIn weiß, ob du gerade online bist – also ob die App auf deinem Handy offen ist – und wann du zuletzt online warst.

  • Was wir speichern: nur eine einzige „zuletzt online“-Zeit, auf die Minute genau. Sie wird jedes Mal überschrieben – einen Verlauf, wann und wie lange du online warst, speichern wir nicht. Außerdem speichern wir, ob dein Schalter „Online-Status zeigen“ an oder aus ist und vor wem du deinen Online-Status einzeln verbirgst (und seit wann).
  • Deine Eltern sehen immer, ob du online bist und wann du zuletzt online warst – auch wenn du den Schalter ausschaltest. Vor deinen Eltern kannst du deinen Online-Status auch nicht einzeln verbergen. Das gilt für deine verbundenen Eltern, solange ihr verbunden seid.
  • Wer mit dir chattet, sieht es auch: alle, mit denen du einen Einzelchat hast, und die anderen in deinen Team-Chats, solange die Team-Challenge läuft – auch wenn sie in eine andere Schule oder einen anderen Verein gehen –, sowie die anderen Mitglieder deiner Gruppenchats. Es gilt gegenseitig: Du siehst es bei ihnen genauso.
  • Du entscheidest: Unter „Einstellungen → Privatsphäre → Online-Status zeigen“ schaltest du es für alle aus. Am Anfang ist es an. Vor einzelnen Personen verbirgst du es im Chat über „⋯“, in Team-Chats unter „Mitglieder“. Vor wem du deinen Online-Status verbirgst, dessen Online-Status siehst du auch nicht mehr.
  • Deine Eltern siehst du auch: ob sie gerade online sind und wann sie zuletzt online waren – außer sie haben das ausgeschaltet oder vor dir verborgen.
  • Niemand sonst sieht deinen Online-Status: keine Fremden, niemand, mit dem du keinen Chat hast, und nie jemand, den du blockiert hast oder der dich blockiert hat.
  • Löschst du dein Konto, werden dein Online-Status und deine Auswahl, vor wem du ihn verbirgst, gelöscht.

Gruppenchats

  • Was Gruppenchats sind: Sobald Gruppenchats für dich freigeschaltet sind, kannst du mit Freundinnen und Freunden aus deiner Schule oder deinem Verein in einer Gruppe schreiben – höchstens 32 Personen. Eine solche Gruppe gehört immer zu genau einer Schule oder einem Verein, und alle Mitglieder müssen dort sein. In Gruppen kannst du schreiben, GIFs und Sticker schicken, Fotos, Sprachnachrichten und Videonachrichten – genau wie im Einzelchat. Fotos gehen in einer Gruppe nur, wenn deine Eltern sie dir für alle anderen Kinder der Gruppe erlaubt haben (für alle Kontakte oder für jedes Kind einzeln). Sprach- und Videokreise benötigen keine zusätzliche Elternfreigabe. Videos und Dateien gibt es in Gruppen nicht. Für Kinder unter 12 Jahren gibt es keine Gruppenchats.
  • Niemand wird einfach hinzugefügt: Einladen kann man nur Personen, mit denen man schon im Einzelchat geschrieben hat – und zwar beide. Du bist erst in einer Gruppe, wenn du die Einladung annimmst. Lehnst du ab, erfährt das niemand. Unter „Gruppeneinladungen“ kannst du Einladungen ganz ausschalten oder beim Ablehnen „Keine Einladungen mehr“ von dieser Person wählen.
  • Was wir speichern: den Namen und das Symbol der Gruppe, wer Mitglied ist und welche Rolle jemand hat (Gründer*in, Admin, Mitglied), die Einladungen, die Nachrichten der Gruppe und kurze Hinweise im Verlauf, zum Beispiel „… ist der Gruppe beigetreten“.
  • Wer was sieht: Die Mitglieder sehen deine Nachrichten, deinen Anzeigenamen, deinen Avatar, deine Rolle und – wie in Team-Chats – deinen Online-Status (siehe „Dein Online-Status“). Wer neu dazukommt, sieht nur Nachrichten ab seinem Beitritt. Verlässt du eine Gruppe, siehst du ihre Nachrichten nicht mehr. Hast du jemanden blockiert oder hat dich jemand blockiert, seht ihr eure Nachrichten in der Gruppe gegenseitig nicht – niemand fliegt deshalb raus. Ob du gelesen hast oder gerade schreibst, sieht in Gruppen niemand. Deine Eltern sehen von deinen Gruppen mit Kindern nichts – wie bei deinen Einzelchats. Bei Gruppen, in denen auch Erwachsene sind, sehen deine Eltern, dass du drin bist, wie die Gruppe heißt und wer drin ist – deine Nachrichten sehen sie nur, wenn sie selbst Mitglied sind.
  • Prüfung und Schutz: Nachrichten in Gruppen prüft keine KI (siehe „Künstliche Intelligenz“) – nur den Gruppennamen prüfen wir, bevor er gespeichert wird. Hat das JoinIn-Team ein Mitglied der Gruppe als verdächtig markiert, prüfen wir die Nachrichten der Gruppe ab dann wieder vor dem Zustellen; kann die Prüfung dann gerade nicht laufen, wird nichts zugestellt – du kannst es kurz danach nochmal versuchen. Du kannst jederzeit eine Nachricht, eine Person oder die ganze Gruppe melden; die Gruppe auch noch 30 Tage, nachdem du sie verlassen hast. Das Moderations-Team kann eine Gruppe pausieren, Mitglieder entfernen, den Namen zurücksetzen oder die Gruppe schließen.
  • Benachrichtigungen: Eine Push-Nachricht zu einer Gruppe sagt nur „Neue Nachricht in einer Gruppe“ – ohne Namen und ohne Text. Du kannst jede Gruppe stummschalten.

Gruppen mit Erwachsenen

  • Was das ist: Sobald es freigeschaltet ist, gibt es auch Gruppen, in denen Kinder und Erwachsene sind – zum Beispiel die Fußballmannschaft mit Trainer-Eltern oder zwei Familien. Erwachsene sind dort immer Eltern mit einem JoinIn-Eltern-Konto, und sie dürfen nur in der Gruppe sein, solange mindestens eines ihrer eigenen Kinder auch drin ist. Solche Gruppen sind nicht an eine Schule oder einen Verein gebunden.
  • Wer wen einladen kann: Du kannst Kinder einladen, mit denen du schon im Einzelchat geschrieben hast, und deine eigenen Eltern. Erwachsene können ihre eigenen Kinder einladen und andere Eltern, mit denen sie in JoinIn Eltern verbunden sind. Ein fremder Erwachsener kann dich nie selbst einladen – er kann nur deine Eltern fragen, und nur deine Eltern entscheiden, ob du eingeladen wirst. Du bist erst in einer Gruppe, wenn du die Einladung annimmst.
  • Deine Eltern müssen zustimmen: Ist in der Gruppe ein Erwachsener, der nicht dein Elternteil ist, fragen wir deine Eltern. Bis sie „Ja“ sagen, siehst du die Gruppe nur als „Wartet auf die Zustimmung deiner Eltern“ – keine Nachrichten, und die Erwachsenen sehen dich nicht. Sagen deine Eltern „Nein“ oder antworten sie nicht innerhalb von 14 Tagen, bist du nicht mehr in der Gruppe. Deine Eltern sehen, in welchen solchen Gruppen du bist und wer drin ist, und können dich jederzeit herausnehmen.
  • Was die Erwachsenen sehen: deinen Anzeigenamen, deinen Avatar, deine Rolle in der Gruppe und deine Nachrichten ab dem Zeitpunkt, ab dem du die Gruppe sehen darfst – erst, nachdem deine Eltern zugestimmt haben. Deinen Online-Status, ob du gelesen hast oder gerade schreibst, sieht in diesen Gruppen niemand. Anrufe gibt es dort nicht.
  • Prüfung: Schreibt ein Erwachsener in eine Gruppe, in der ein Kind ist, das nicht sein eigenes ist, prüft JoinIn seine Nachricht vorher genau – mit festen Regeln und mit Google Gemini, so wie im Kennenlern-Chat. Ist sie nicht in Ordnung, kommt sie nicht an, und unser Team erfährt davon. Deine eigenen Nachrichten prüfen wir dort nicht – außer jemand in der Gruppe ist als verdächtig markiert (wie in allen Gruppen).
  • Wenn dir etwas komisch vorkommt: Du kannst jede Nachricht, die Gruppe und jeden Erwachsenen der Gruppe melden. Meldest du einen Erwachsenen, schaut unser Team sich das an, und bis dahin ist er aus Gruppen mit dir ausgeschlossen. Du kannst einen Erwachsenen auch blockieren: Dann seht ihr eure Nachrichten gegenseitig nicht mehr, und er kann dich nie wieder einladen – du bleibst trotzdem in der Gruppe. Verlassen kannst du jede Gruppe jederzeit.
  • Was wir speichern: zusätzlich zu dem, was wir für jede Gruppe speichern, wer welche Zustimmung wann gegeben, abgelehnt oder nicht beantwortet hat, Anfragen von Erwachsenen an deine Eltern, wen du blockiert hast, und Nachrichten von Erwachsenen, die bei der Prüfung nicht durchgekommen sind (nur für unser Team, 90 Tage).

Gruppenanrufe

  • Was Gruppenanrufe sind: Sobald Gruppenanrufe für dich freigeschaltet sind, kannst du in einem Gruppenchat einen Anruf mit Ton oder Video starten oder einem laufenden Anruf beitreten – höchstens 32 Personen, höchstens 12 Kameras gleichzeitig. Teilnehmen kann nur, wer in der Gruppe ist und dort schreiben darf. Wer die Gruppe verlässt oder aus ihr entfernt wird, ist sofort auch aus dem Anruf draußen.
  • Klingeln: Es klingelt nur bei Personen, mit denen die anrufende Person schon im Einzelchat geschrieben hat, und nur in Gruppen bis 8 Mitglieder; alle anderen bekommen eine Mitteilung „In einer deiner Gruppen läuft ein Anruf.“ – ohne Namen und ohne Gruppennamen. Wer eine Gruppe stummgeschaltet hat, bekommt nichts. Dein Handy zeigt beim Klingeln nur den Namen der Person, die anruft.
  • Kamera und Mikrofon: Beim Beitreten ist deine Kamera aus (außer du startest selbst einen Videoanruf). Admins der Gruppe können dein Mikrofon stummschalten – einschalten kannst nur du es. Sie können dich auch aus dem Anruf nehmen, aber nicht, wenn zwischen euch eine Blockierung besteht.
  • Blockieren: Hast du jemanden blockiert oder hat dich jemand blockiert, hört und seht ihr euch im Anruf gegenseitig nicht – niemand fliegt deshalb raus.
  • Nichts wird aufgezeichnet: Ton und Bild laufen über unseren eigenen Medienserver in der EU und sind Ende-zu-Ende verschlüsselt – der Medienserver kann sie nicht entschlüsseln, und wir zeichnen nichts auf. Den Schlüssel für einen Anruf erzeugt JoinIn und gibt ihn nur denen, die gerade teilnehmen; wird jemand aus dem Anruf genommen, bekommt der Anruf einen neuen Schlüssel. Was gesprochen oder gezeigt wird, prüft keine KI und sieht niemand vom JoinIn-Team.
  • Was wir speichern: dass und wann ein Gruppenanruf stattfand (Ton oder Video, wie lange, wie viele dabei waren), wer wann beigetreten ist und gegangen ist, ob jemandes Kamera an war, wer klingeln ließ und wer wen stummgeschaltet oder aus dem Anruf genommen hat – nie, was gesprochen oder gezeigt wurde. Im Verlauf der Gruppe steht zum Beispiel „Gruppenanruf beendet · 23 Min. · 7 Teilnehmende“.
  • Schutz: Du kannst im Anruf jede Person melden; dann sieht das Moderations-Team, aus welchem Anruf die Meldung kam (Zeit, Dauer, Teilnehmende), aber nichts vom Inhalt. Wer gerade wegen wiederholt blockierter Inhalte geprüft wird, kann bis zur Prüfung nicht an Gruppenanrufen teilnehmen. Pausiert oder schließt das Team eine Gruppe, endet ihr Anruf. Deine Eltern sehen von deinen Gruppenanrufen nichts – wie bei deinen Gruppenchats.

Anrufe (Audio/Video)

Du kannst mit verbundenen Kontakten und Vertrauenspersonen telefonieren oder Videoanrufe führen. Die Gespräche werden direkt zwischen den Geräten übertragen (WebRTC) und von uns nicht aufgezeichnet. Damit ein Anruf auch durch wechselnde Netze hindurch zustande kommt, kann er über einen Vermittlungs-Server (TURN) geleitet werden; dieser leitet die verschlüsselten Mediendaten nur weiter und speichert sie nicht. Gespeichert werden lediglich Verbindungsdaten (z. B. dass und wann ein Anruf stattfand) für die Anrufliste.

Dringender Anruf an deine Eltern: Rufst du ein Elternteil an, mit dem du verbunden bist, kannst du „Dringender Anruf“ wählen. Dann klingelt es bei deinen Eltern so laut, wie ihr Handy es erlaubt – auch wenn es lautlos ist –, und sie sehen, dass du dringend anrufst. Bevor du anrufst, zeigt dir JoinIn, ob das Handy laut klingeln kann. Du kannst jederzeit dringend anrufen, so oft du es brauchst. Es gibt dafür keine Höchstzahl und keine Wartezeit zwischen zwei Anrufen. Ein laufender Anruf bleibt geschützt: Derselbe Anruf wird nicht doppelt gestartet, und JoinIn startet keinen zweiten Anruf, solange du schon telefonierst. Dafür speichern wir, wann du wen dringend angerufen hast und ob das Handy laut klingeln konnte – nie, was ihr sprecht. Deine Eltern sehen den dringenden Anruf auch in eurem Chat. In echter Gefahr nutze SOS oder ruf 110 oder 112 an.

Dein Standort

  • Bist du auf jeden Fall unter 16, ist die Standort-Freigabe eingeschaltet, sobald du mit deinen Eltern verbunden bist – ohne dass du oder deine Eltern das extra bestätigen müsst. Deine verbundenen Eltern dürfen dann deinen Standort sehen, während die App geöffnet ist; wie genau ihre jeweilige Ansicht ist, steht weiter unten. So finden sie dich im Notfall. Je nach Einstellung kann das bis zu 48 Stunden nach deinem „Ja“ dauern (siehe „Verbindung mit deinen Eltern“).
  • Könntest du schon 16 sein, fragen wir dich selbst, und die Standort-Freigabe ist am Anfang aus. Das gilt, wenn du 16 oder 17 bist – und immer dann, wenn wir nicht ausschließen können, dass du schon 16 bist: zum Beispiel, wenn bei deiner Anmeldung 15 Jahre oder die Altersgruppe 14–15 angegeben wurde oder wenn wir dein Alter nicht kennen. Dafür nehmen wir das Alter, das bei deiner Anmeldung angegeben wurde (bei einer Altersgruppe ihr ältestes Alter), zählen ein Jahr dazu, weil du kurz nach der Anmeldung Geburtstag gehabt haben kannst, und außerdem die vollen Jahre seit deiner Anmeldung. Kommt dabei 16 oder mehr heraus, fragen wir dich.
  • Du entscheidest dann selbst, ob deine Eltern deinen Standort sehen. Bestätigst du die Verbindung auf deinem Handy, kannst du dort gleich einschalten, dass du deinen Standort mit diesem Elternteil teilst – der Schalter ist zuerst aus. Du kannst die Standort-Freigabe auch später auf der Eltern-Seite in JoinIn für jedes Elternteil einzeln einschalten. Was du selbst eingeschaltet hast, kannst du jederzeit selbst wieder ausschalten – auch wenn du noch nicht 16 bist. Schaltest du sie auf der Eltern-Seite ein oder aus, bekommt das Elternteil eine Nachricht. Wir speichern, ob sie an oder aus ist und wann du sie zuletzt ein- und wieder ausgeschaltet hast; jedes Ein- und Ausschalten halten wir außerdem im Geräte- und IP-Protokoll fest (siehe „IP-Adressen und Sicherheits-Protokolle“). So können wir nachweisen, dass du selbst eingewilligt hast.
  • Dein Handy fragt dich trotzdem, ob JoinIn deinen Standort benutzen darf. Erlaubst du das nicht, bekommt JoinIn keinen Standort von deinem Handy – deine Eltern sehen dann einen Hinweis, dass der Standort auf deinem Handy nicht erlaubt ist. Dafür speichern wir nur, ob dein Handy JoinIn den Standort erlaubt (oder die Ortung ganz aus ist), ob es ihn auch „Immer“ – also bei geschlossener App – erlaubt und wann wir das zuletzt erfahren haben – einen Ort speichern wir dafür nicht.
  • Wichtig: Dein Standort-Verlauf wird gespeichert. Wer deinen Standort sehen darf, kann also auch sehen, wo du vorher warst – bis zu 90 Tage zurück. Danach wird der Verlauf automatisch gelöscht.
  • Live-Standort: Schauen sich deine Eltern deinen Standort gerade in ihrer App an, sendet JoinIn ihn öfter – je nach Akku alle 5 bis 45 Sekunden statt etwa alle 90 Sekunden. Das passiert nur, solange JoinIn auf deinem Handy geöffnet ist und deine Eltern zuschauen. Ist dein Akku bei 10 % oder weniger und lädt nicht, sendet JoinIn nicht öfter. Im Verlauf speichern wir dabei höchstens einen Ort pro Minute. Auch dabei richtet sich die Genauigkeit nach der jeweiligen Freigabe zur genauen Ansicht: Bei einem Kind unter 16 bleibt sie ohne diese zusätzliche Bestätigung ungefähr, mit ihr wird der vom Handy gemeldete Standort nicht zusätzlich gerundet. Auf der Eltern-Seite in JoinIn siehst du, wenn gerade jemand live zuschaut.
  • Wie genau sehen deine Eltern deinen Standort? Bist du unter 16, ist ihre Ansicht zunächst ungefähr, auf etwa einen Kilometer gerundet. Ein sorgeberechtigter Elternteil kann nach einem gesonderten Hinweis ausdrücklich freigeben, dass seine Ansicht die vom Handy gemeldeten Orte ohne diese Rundung zeigt. Das gilt nur für diese Person – nicht automatisch für alle verbundenen Erwachsenen. In JoinIn siehst du bei jeder Person, welche Genauigkeit sie bekommen darf. Das gilt auch für aktuelle Orte und gespeicherte Wege. Wie genau und wie aktuell ein Ort wirklich ist, hängt von deinem Handy, seiner Standort-Erlaubnis und dem Empfang ab. Könntest du schon 16 sein, bleibt deine eigene Entscheidung über die Standort-Freigabe erforderlich. Bei einer neuen Kopplung gilt eine frühere Genauigkeitsfreigabe nicht weiter.
  • Dein Akkustand: Wer deinen Standort sehen darf, sieht auch, wie voll der Akku deines Handys ist, ob es gerade lädt und wann JoinIn das zuletzt gemeldet hat. Das gehört zur Standort-Freigabe: Ist sie für ein Elternteil aus, sieht es auch deinen Akkustand nicht. JoinIn meldet ihn, wenn die App offen ist, und auch im Hintergrund – auf Android etwa alle 15 Minuten, auf dem iPhone, wann iOS es zulässt; hast du JoinIn auf dem iPhone weggewischt, erst wieder, wenn du es öffnest. Wir speichern nur den letzten Stand, keinen Verlauf.
  • Wenn dein Akku fast leer ist: Sinkt dein Akku auf 15 % und auf 5 %, bekommen deine Eltern eine Nachricht – darin steht, wann dein Standort zuletzt gesendet wurde. Ist JoinIn in dem Moment offen, sendet es noch einmal deinen Standort, damit deine Eltern wissen, wo du zuletzt warst.
  • Live-Standort auch bei geschlossener App: Deine Eltern können für kurze Zeit einschalten, dass dein Handy seinen Standort auch sendet, wenn JoinIn zu ist – für 15 Minuten bis 2 Stunden, bis zu einer Uhrzeit, bis du an einem gespeicherten Ort ankommst (zum Beispiel „Schule“) oder zu festen Zeiten, die sie einrichten (zum Beispiel „Schulweg Mo–Fr 07:15–08:00“). Zusammen geht das höchstens 4 Stunden am Tag; danach endet es von selbst. Bist du jünger als 16, startet es, ohne dass du etwas antippen oder bestätigen musst – wenn dein Handy das erlaubt (dafür braucht JoinIn deinen Standort „Immer“). So können dich deine Eltern finden, wenn es wichtig ist, zum Beispiel wenn du dich verlaufen hast. Heimlich passiert das nie: Solange es läuft, siehst du immer den Hinweis „Deine Eltern sehen gerade deinen Standort“ – mit dem Namen, wer es eingeschaltet hat, und seit wann. Auf Android steht er als feste Mitteilung oben auf deinem Handy; wischst du sie weg, kommt sie wieder. Auf dem iPhone steht er auf dem Sperrbildschirm und in der Dynamic Island (als „Live-Aktivität“); hast du Live-Aktivitäten für JoinIn ausgeschaltet, bekommst du stattdessen eine Mitteilung. Kann dein Handy dir den Hinweis nicht zeigen (zum Beispiel weil Mitteilungen für JoinIn aus sind), startet es erst, wenn du JoinIn öffnest. Der Hinweis verschwindet, sobald es endet. Außerdem bekommst du bei jedem Start und jeder Verlängerung eine Mitteilung, wer es eingeschaltet hat und bis wann; über feste Zeiten sagen wir dir Bescheid, wenn sie eingerichtet, geändert oder gelöscht werden und wenn sie zum ersten Mal beginnen. In JoinIn steht es ebenfalls, solange es läuft, und dein Handy zeigt die Ortung selbst an (das iPhone mit dem Standort-Pfeil oder einem blauen Hinweis). Bist du 16 oder könntest du schon 16 sein, entscheidest du selbst: Ob deine Eltern deinen Standort überhaupt sehen, schaltest du selbst ein, und einen laufenden Live-Standort kannst du in JoinIn jederzeit beenden – deine Eltern bekommen dann eine Nachricht. Bist du jünger, können es nur deine Eltern beenden; du kannst aber jederzeit SOS auslösen oder uns eine Verbindung melden. Damit das weniger Akku braucht, erkennt dein Handy dabei, ob du gerade unterwegs bist oder stehst: auf Android über den Bewegungssensor des Handys, auf dem iPhone über „Bewegung & Fitness“, wenn du es erlaubst (JoinIn fragt dich beim ersten Live-Standort). Stehst du, schaltet JoinIn das GPS aus und meldet sich nur etwa alle 1 bis 2 Minuten; deine Eltern sehen dann „Steht seit …“. Wie du dich bewegst – zum Beispiel zu Fuß, mit dem Rad oder im Auto –, sehen deine Eltern nicht, und wir speichern es nicht; wir speichern nur, ob und seit wann du standest. Auch die Spur richtet sich nach der jeweiligen Freigabe zur genauen Ansicht. Ohne diese zusätzliche Bestätigung bleibt sie bei einem Kind unter 16 ungefähr; mit ihr werden die vom Handy gemeldeten Orte nicht zusätzlich gerundet. Dass du am gewählten Ort angekommen bist, erkennt JoinIn unabhängig davon genau. Die Spur speichern wir nur bis 24 Stunden nach dem Ende; im Verlauf landet höchstens ein Ort alle 10 Minuten. Außerdem speichern wir, wer es wann eingeschaltet, verlängert oder beendet und welche festen Zeiten wer eingerichtet hat – ohne Orte.
  • Ist dein Handy bereit? Damit der Live-Standort klappt, sagt dein Handy JoinIn, was es erlaubt: ob JoinIn deinen Standort „Immer“ und genau benutzen darf, ob Mitteilungen an sind, ob das Energiesparen JoinIn anhalten kann (auf Android auch, ob du den Autostart für JoinIn bestätigt hast), ob auf dem iPhone die Hintergrundaktualisierung und Live-Aktivitäten an sind und welche JoinIn-Version du hast. Einen Ort enthält das nicht. Deine Eltern sehen daraus nur, ob der Live-Standort bereit ist oder was fehlt, und können dich bitten, es einzurichten; JoinIn zeigt dir dann Schritt für Schritt, wo du es einschaltest. Du kannst immer „Nicht jetzt“ sagen. Stellt sich später etwas um (zum Beispiel „Immer“ wieder aus), sehen deine Eltern einen Hinweis in ihrer App und bekommen dazu höchstens einmal am Tag eine Nachricht. Wir speichern davon nur den neuesten Stand und löschen ihn mit deinen Standortdaten.
  • Sichere Orte: Deine Eltern können Orte wie „Zuhause“ oder „Schule“ als sichere Orte speichern. Bist du an so einem Ort, sehen sie in ihrer App dessen Namen – auch wenn ihre Ansicht sonst nur ungefähr ist. Dafür prüfen wir auf unserem Server, ob dein genauer Standort in einem sicheren Ort liegt. Die Bezeichnung nennt nur diesen Ort; ob die Karte außerdem deinen vom Handy gemeldeten Standort ohne Rundung zeigt, richtet sich nach der gesonderten Genauigkeitsfreigabe. Bist du an keinem sicheren Ort, fragt das Handy deiner Eltern beim Ortsdienst von Apple oder Google, wie die Gegend heißt – ist die Ansicht nur ungefähr, nur Ortsteil und Ort, nie eine Straße.
  • In JoinIn siehst du immer, wer mit dir verbunden ist und ob diese Personen deinen Standort sehen können. Nichts davon passiert heimlich.

SOS / Notruf

Wenn du die SOS-Funktion auslöst, senden wir umgehend eine Alarm-Benachrichtigung an deine verbundenen Vertrauenspersonen – zusammen mit deinem aktuellen Standort, damit dir geholfen werden kann. Diese Verarbeitung dient dem Schutz lebenswichtiger Interessen.

Notfall-Klingeln und dringende Anrufe deiner Eltern

Deine Eltern können dein Handy im Notfall laut klingeln lassen – auch wenn es auf lautlos oder Vibration steht, soweit dein Handy das erlaubt. Das heißt Notfall-Klingeln. Sie können dich auch dringend anrufen: Dann klingelt ihr Anruf genauso laut. Beides geht nur, wenn eure Verbindung bestätigt ist und das Notfall-Klingeln für dieses Elternteil eingeschaltet ist (siehe „Wer eure Verbindung ändern darf“).

  • Du siehst immer, wer es ist. Beim Notfall-Klingeln zeigt dein Handy, wer dich erreichen möchte, bei einem dringenden Anruf „Dringender Anruf von“ und den Namen. Auf Android vibriert dein Handy zuerst 2 Sekunden lang, dann wird der Ton schnell lauter.
  • Du kannst es sofort stoppen. Das Notfall-Klingeln stoppst du mit „Stopp“ – auch ohne dein Handy zu entsperren –, mit der Lautstärketaste oder indem du die Mitteilung wegwischst. Mit einem Tipp kannst du antworten: „Mir geht's gut“ oder „Ich rufe zurück“. Spätestens nach 5 Minuten hört es von selbst auf, meistens schon nach 2. Einen dringenden Anruf kannst du annehmen oder ablehnen; auf dem iPhone stoppt „Stumm“ nur den Wecker-Ton.
  • Nur ein Ton. Das Notfall-Klingeln ist kein Anruf: Es schaltet nie dein Mikrofon oder deine Kamera ein und schickt deinen Standort nicht mit. Dein „Bitte nicht stören“ ändern wir nie. Auf Android stellen wir nur während des Klingelns die Wecker-Lautstärke hoch und danach wieder zurück.
  • Du entscheidest über die Erlaubnisse auf deinem Handy. Damit es laut klingeln kann, fragt JoinIn dich nach Erlaubnissen – zum Beispiel „Wecker & Timer“ auf dem iPhone oder den Kanal „Notfall-Klingeln von Eltern“ auf Android. Nichts davon ist Pflicht. Hast du Mitteilungen von JoinIn oder diesen Kanal ausgeschaltet, klingelt es nicht laut. Bei „Bitte nicht stören“ klingelt es nur, wenn dort Wecker erlaubt sind oder du JoinIn das erlaubt hast.
  • Was deine Eltern sehen: ob dein Handy auch im Lautlos-Modus laut klingeln kann, welche Einstellung dafür noch fehlt und wann dein letzter Klingel-Test geklappt hat – nie, ob du gerade telefonierst oder wie laut dein Handy steht. Nach einem Notfall-Klingeln sieht das Elternteil, ob es bei dir angekommen ist, ob es laut geklungen hat, deine Antwort und ob es „am Handy gestoppt“ wurde – nicht, wie du es gestoppt hast.
  • Deine anderen Eltern erfahren bei jedem Notfall-Klingeln, wer gerade klingeln lässt. Von einem dringenden Anruf erfahren sie nichts.
  • Was wir speichern: zu jedem Notfall-Klingeln, wer es wann ausgelöst hat, den gewählten Grund (einer von drei festen Sätzen, zum Beispiel „Bitte melde dich kurz.“), ob und auf welchen deiner Geräte es ankam, ob es laut geklungen hat, deine Antwort und wie es geendet hat; zu jedem dringenden Anruf, wer wann angerufen hat und ob dein Handy laut klingeln konnte – nie, was ihr sprecht. Außerdem speichern wir, welche dieser Erlaubnisse dein Handy JoinIn gibt, die Betriebssystem- und App-Version und ob dein letzter Klingel-Test geklappt hat – aber nur, solange das Notfall-Klingeln für dich eingeschaltet ist. Jedes Notfall-Klingeln siehst du 90 Tage lang unter „Notfall-Klingeln – Verlauf“ auf der Eltern-Seite in JoinIn, jeden dringenden Anruf in deinen Mitteilungen. Das JoinIn-Team sieht Zeitpunkte und Ergebnisse, nie Inhalte und nie den Grund.
  • Das eigenständige Notfall-Klingeln ist begrenzt: Dabei klingelt immer nur ein Elternteil gleichzeitig, danach gibt es Pausen, und pro Tag geht es nur ein paar Mal. Klingelt jemand damit auffällig oft, auch nachts, schaut sich das JoinIn-Team das an und kann das Notfall-Klingeln für diese Person ausschalten. Für dringende Anrufe gibt es keine Höchstzahl oder Wartezeit, auch nicht nach dem Ablehnen. Die bestätigte Verbindung, die Freigabe für lautes Klingeln und deine Handy-Erlaubnisse gelten weiter. Derselbe Anruf startet nicht doppelt, und ein laufender Anruf oder ein aktives Notfall-Klingeln bleibt geschützt.
  • Fühlst du dich unwohl? Du kannst die Verbindung jederzeit melden – direkt auf dem Klingel-Bildschirm, im Verlauf oder über die Mitteilung zu einem dringenden Anruf. Dann kann diese Person dein Handy nicht mehr laut klingeln lassen – auch nicht mit einem dringenden Anruf –, bis das JoinIn-Team die Meldung geprüft hat. Du kannst dem JoinIn-Team auch schreiben, wenn du das Notfall-Klingeln von jemandem nicht möchtest.
  • In echter Gefahr nutze SOS oder ruf 110 oder 112 an.

Verbindung mit deinen Eltern

So verbindest du dich: Du öffnest in JoinIn „Eltern verbinden“ und zeigst deinen Eltern den QR-Code. Der Code gilt nur kurz und wechselt ständig – ein Foto davon funktioniert also schon nach kurzer Zeit nicht mehr. Deine Eltern scannen ihn mit ihrer App. Wie es danach weitergeht, stellt das JoinIn-Team zu deinem Schutz ein. Es gibt zwei Möglichkeiten:

  • Du entscheidest selbst: JoinIn zeigt dir, wer sich mit dir verbinden möchte (zum Beispiel deine Mutter). Erst wenn du zustimmst, seid ihr verbunden. Siehst du dabei eine Zahl, steht dieselbe Zahl auf dem Handy deiner Eltern – vergleiche die Zahlen, bevor du „Ja, verbinden“ tippst. Könntest du schon 16 sein, entscheidest du beim Zustimmen auch, ob du deinen Standort teilst (siehe „Dein Standort“). Tippst du „Nein“, entsteht keine Verbindung, und das JoinIn-Team bekommt einen Hinweis, damit es dich schützen kann. Je nachdem, was das JoinIn-Team eingestellt hat, bekommst du nach deinem „Ja“ eine Nachricht, dass ihr verbunden seid, und wir sagen anderen Eltern, mit denen du schon verbunden bist, wer sich neu mit dir verbunden hat. Je nach Einstellung könnt ihr in den ersten 48 Stunden nach deinem „Ja“ nur schreiben, und deine Eltern bekommen deinen SOS-Alarm – telefonieren und deinen Standort sehen geht erst danach, oder früher, wenn das JoinIn-Team eure Verbindung schon vorher geprüft hat.
  • Ihr seid sofort verbunden: JoinIn schickt dir gleich eine Nachricht, wer sich mit dir verbunden hat, und sagt anderen Eltern, mit denen du schon verbunden bist, wer sich neu mit dir verbunden hat.

Kennst du die Person doch nicht, kannst du die Verbindung sofort melden – wie das geht, steht unter „Wer eure Verbindung ändern darf“.

Beim Verbinden bestätigen deine Eltern in ihrer App, dass sie für dich sorgeberechtigt sind oder mit Erlaubnis der Sorgeberechtigten handeln, und willigen ein. Wir speichern, wann sie das bestätigt haben und welche Fassung der Datenschutzerklärung der Eltern-App dabei galt. So können wir nachweisen, dass deine Eltern eingewilligt haben.

Damit wir Kinder schützen und Missbrauch verhindern können, sieht das JoinIn-Team (nicht deine Schule oder dein Verein), wer über die Eltern-App mit dir verbunden ist (zum Beispiel deine Mutter oder dein Opa) und seit wann. Außerdem sieht es Zeitpunkte und Zahlen – zum Beispiel, wann ihr zuletzt Kontakt hattet (Nachricht oder Anruf), wann du die App zuletzt benutzt hast, wann dein Standort zuletzt gesendet wurde und wie voll dein Akku zuletzt war – und das Geräte- und IP-Protokoll (mehr dazu unter „IP-Adressen und Sicherheits-Protokolle“). In dieser Übersicht sieht das JoinIn-Team nie, was ihr euch schreibt oder sagt, und nie, wo du bist.

Euren Chat prüfen wir normalerweise nicht, und niemand vom JoinIn-Team schaut ihn sich an. Nur wenn das JoinIn-Team dich oder deine Eltern als verdächtig markiert hat – zum Beispiel, weil du eine Person gemeldet hast –, prüfen wir euren Chat ab dann automatisch (mehr dazu unter „Text-Moderation“ und „Bei einem Verdacht“). Schreibst du dabei etwas, das darauf hindeutet, dass es dir nicht gut geht, kommt deine Nachricht trotzdem an – und das JoinIn-Team, das sich um den Schutz von Kindern kümmert, erfährt davon, damit es dir helfen kann. Dann schaut sich das Sicherheits-Team zu deinem Schutz einzelne Inhalte an: Videos und Dateien sowie Fotos, Sprachnachrichten und Texte, bei denen die automatische Prüfung unsicher ist oder nicht möglich war. Wer markiert ist, erfährt das nicht.

Im Chat mit deinen Eltern kannst du über „⋯“ den Verlauf leeren. Dann ist er nur bei dir weg, auf all deinen Geräten – deine Eltern sehen ihn weiterhin, und gelöscht wird dabei nichts. Wenn du etwas melden möchtest, geht das trotzdem. Wir merken uns dafür nur, wann du geleert hast. Das gehört zu deinem Konto und steht in der Kopie deiner Daten.

Das Profilbild deiner Eltern: Haben deine Eltern in ihrer App ein Profilbild festgelegt, siehst du es in JoinIn – nicht während einer Anfrage, nicht, solange eure Verbindung gesperrt ist, und nicht mehr, wenn sie beendet wurde. Dieses Bild prüft keine KI und niemand vom JoinIn-Team, bevor du es siehst. Stimmt damit etwas nicht, kannst du die Verbindung melden (siehe „Wer eure Verbindung ändern darf“). JoinIn lädt das Bild nur zum Anzeigen und speichert es nicht auf deinem Handy.

Wer eure Verbindung ändern darf

Was du an der Verbindung mit deinen Eltern selbst ändern kannst, hängt von deinem Alter ab. Es zählt das Alter, das bei deiner Anmeldung angegeben wurde, plus die vollen Jahre seitdem. Wurde nur eine Altersgruppe angegeben, zählt das jüngste Alter dieser Gruppe. Ist nichts davon bekannt, gilt dasselbe wie für unter 16-Jährige. Für diese Einstellungen gehen wir also vom jüngsten Alter aus, das du haben kannst. Ob wir dich beim Standort selbst fragen, entscheiden wir dagegen nach dem ältesten Alter, das du haben kannst (siehe „Dein Standort“).

  • Unter 16 Jahren: Deine Eltern haben eingewilligt, dass sie dich mit Nachrichten und Anrufen erreichen können und – wenn wir dich beim Standort nicht selbst fragen – dass sie deinen Standort sehen (Art. 8 DSGVO). Deshalb kannst du diese Einstellungen nicht ändern und deine Eltern in JoinIn nicht ausschalten, blockieren oder entfernen. Nur eine Standort-Freigabe, die du selbst eingeschaltet hast, kannst du jederzeit selbst wieder ausschalten (Art. 7 Abs. 3 DSGVO); das Elternteil bekommt dann eine Nachricht. Beenden können die Verbindung deine Eltern – oder das JoinIn-Team, wenn du etwas meldest.
  • Mit 16 oder 17 Jahren: Du entscheidest selbst. Die Standort-Freigabe ist am Anfang aus, bis du sie einschaltest. Du kannst für jedes Elternteil einzeln die Standort-Freigabe, Nachrichten und Anrufe ausschalten oder die Verbindung beenden – jederzeit, direkt in JoinIn (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Damit nichts heimlich passiert, bekommt das Elternteil dann eine Nachricht, zum Beispiel, dass du die Standort-Freigabe ausgeschaltet hast.

Notfall-Klingeln: Ob du darüber selbst entscheidest, richtet sich – wie beim Standort – nach dem ältesten Alter, das du haben kannst. Bist du auf jeden Fall unter 16, schalten deine Eltern es mit ihrer Einwilligung ein oder aus, und du bekommst eine Nachricht. Ausschalten kannst du es dann nicht – jedes einzelne Klingeln kannst du aber sofort stoppen und melden. Könntest du schon 16 sein, fragen wir dich: Du tippst „Erlauben“ oder „Nicht erlauben“ – nichts ist vorausgewählt – und kannst deine Erlaubnis auf der Eltern-Seite in JoinIn jederzeit zurücknehmen; das Elternteil bekommt dann eine Nachricht. Wir speichern, wann deine Eltern es ein- oder ausgeschaltet haben und welche Fassung der Datenschutzerklärung der Eltern-App dabei galt, und wann du zugestimmt oder abgelehnt hast.

Etwas stimmt nicht? Ist eine verbundene Person nicht dein Elternteil oder fühlst du dich mit einer Verbindung unwohl, kannst du sie in jedem Alter in JoinIn melden. Deine Meldung geht an das JoinIn-Team, das sich um den Schutz von Kindern kümmert. Es schaut sich das an und kann die Verbindung vorübergehend sperren oder für immer trennen. Während einer Sperre können deine Eltern dich über JoinIn nicht sehen und nicht erreichen. Bis das JoinIn-Team entschieden hat, bleibt die Verbindung bestehen. Wir speichern dazu, welche Verbindung du wann gemeldet hast, den Grund, wenn du einen auswählst, und was das JoinIn-Team entschieden hat.

Wenn du mit jemandem reden möchtest: Die Nummer gegen Kummer erreichst du kostenlos und anonym unter 116 111.

Erinnerung ans Verbinden

Solange du noch nicht mit deinen Eltern verbunden bist, erinnern wir dich per Push-Nachricht daran – einen Tag, drei Tage und eine Woche, nachdem du dein Konto angelegt hast, danach alle zwei Wochen, insgesamt höchstens sechsmal. Sobald du verbunden bist, hören die Erinnerungen auf. Dafür speichern wir, wie oft und wann wir dich zuletzt erinnert haben. Du kannst die Erinnerungen in den Benachrichtigungs-Einstellungen der App unter „Erinnerungen“ ausschalten.

Künstliche Intelligenz (KI)

  • Bild-Moderation: Fotos und Bilder, die öffentlich in der App geteilt werden (zum Beispiel in der Galerie oder als Nachweis für eine Challenge), und Fotos im Kennenlern-Chat werden automatisch von einer KI geprüft, damit keine verletzenden oder gefährlichen Inhalte verbreitet werden. Fotos in deinen anderen Chats – mit Kindern, mit denen du schon länger als 3 Tage Kontakt geschlossen hast, in Team- und Gruppenchats und mit deinen Eltern – prüft keine KI, außer bei einem Verdacht (siehe „Text-Moderation“). Keine KI prüft außerdem GIFs – in JoinIn gibt es nur GIFs, die GIPHY als für alle geeignet einstuft – und das Profilbild, das sich deine Eltern in ihrer App aussuchen (siehe „Verbindung mit deinen Eltern“).
  • Text-Moderation: Bevor ein Beitrag oder ein Kommentar erscheint, prüft JoinIn den Text automatisch – mit festen Regeln und mit dem KI-Dienst Google Gemini –, damit Beleidigungen, Mobbing oder gefährliche Inhalte gar nicht erst ankommen. Damit Mobbing auch im Zusammenhang erkannt wird, bekommt die KI dabei den Beitrag und die letzten Kommentare mit, jeweils gekürzt. Auch Profiltexte, Spitznamen, Interessen und Gruppennamen prüfen wir, bevor sie gespeichert werden.
  • Deine Chats: Chats mit Kindern, mit denen du schon länger als 3 Tage Kontakt geschlossen hast (siehe „Kennenlern-Chat“), Team- und Gruppenchats und den Chat mit deinen Eltern prüft keine KI und keine feste Regel – weder Texte noch Fotos, Sprachnachrichten, Videos oder Dateien – außer Nachrichten von Erwachsenen in Gruppen, in denen ein Kind ist, das nicht ihr eigenes ist (siehe „Gruppen mit Erwachsenen“). Dafür bekommt die KI den Gruppenchat mit, den der Erwachsene selbst sehen kann – ohne Namen: Kinder erscheinen als „Kind 1“, „Kind 2“, Erwachsene als „Erwachsene Person 1“. Du kannst jederzeit eine Nachricht oder eine Person melden; dann sieht sich das Moderations-Team das an.
  • Kennenlern-Chat: Lernst du über die Vorschläge in JoinIn ein anderes Kind kennen, prüft JoinIn jede Nachricht eures Chats besonders genau, bevor sie ankommt – mit festen Regeln und mit Google Gemini: Texte, Fotos und Sprachnachrichten; Videonachrichten gehen in dieser Zeit nicht. Das gilt, bis ihr einander beide zugewinkt und damit Kontakt geschlossen habt, und danach noch 3 Tage. Damit die KI auch erkennt, wenn dich jemand bedrängt, nach Fotos fragt, auf eine andere App wechseln will oder ein Schimpfwort Buchstabe für Buchstabe schickt, bekommt sie den ganzen bisherigen Chat mit – ältere Nachrichten gekürzt, Fotos nur als „[Foto]“. Namen oder Profildaten werden dabei nicht übermittelt – ihr erscheint nur als „Absender“ und „Person 1“. Wird eine Nachricht blockiert, kommt sie nicht an, und du siehst, warum. Kann die Prüfung gerade nicht laufen, steht bei deiner Nachricht „wird geprüft“: Sie kommt an, sobald sie geprüft ist – kann sie 24 Stunden lang nicht geprüft werden, wird sie nicht zugestellt. Schreibst du dort etwas, das darauf hindeutet, dass es dir nicht gut geht, kommt die Nachricht nicht an – stattdessen zeigen wir dir, wo du Hilfe bekommst, und das JoinIn-Team, das sich um den Schutz von Kindern kümmert, erfährt davon, damit es dir helfen kann.
  • Bei einem Verdacht: Hat das JoinIn-Team dich oder eine andere Person in einem deiner Chats als verdächtig markiert – zum Beispiel, weil du eine Person gemeldet hast –, prüfen wir diesen Chat ab dann wieder automatisch, in beide Richtungen: Texte mit festen Regeln und Google Gemini, Fotos und Sprachnachrichten mit der KI; Videos und andere Dateien sieht sich ein Mensch aus unserem Team an. Die KI bekommt dabei die letzten (höchstens 6) Nachrichten mit, die seit Beginn der Prüfung geschrieben wurden, jeweils gekürzt und ohne Namen; in einem Gruppenchat nur Nachrichten, die du selbst sehen konntest. Wer markiert ist, erfährt das nicht.
  • Schutz vor wiederholtem Mobbing: Wird ein Inhalt blockiert, speichern wir dazu, dass es passiert ist – wann, wo (Kennenlern-Chat, Chat, Gruppenchat, Gruppenname, Beitrag oder Kommentar), aus welchem Grund und an wen er gerichtet war. Den Text selbst speichern wir nur bei einer blockierten Nachricht im Kennenlern-Chat: Die sieht sich das JoinIn-Team an (nicht deine Schule oder dein Verein), damit es dich und andere schützen kann. Werden Inhalte eines Mitglieds innerhalb weniger Tage mehrfach blockiert, sieht sich das Moderations-Team deiner Organisation bzw. von JoinIn das an. Wurden mehrere Nachrichten an dieselbe Person blockiert, pausieren wir den Kontakt der beiden vorübergehend (die betroffene Person kann die Pause aufheben).
  • Avatar-Erstellung: Wenn du dir aus einem Selfie einen Avatar erstellen lässt, wird dein Foto an den KI-Dienst Google Gemini übermittelt und dort verarbeitet, um das Avatar-Bild zu erzeugen. Anschließend wird dein Foto verworfen – JoinIn speichert dein Selfie nicht. Gespeichert wird nur der fertige, gezeichnete Avatar.

Push-Nachrichten

Damit dich Benachrichtigungen (z. B. eine neue Nachricht) und eingehende Anrufe erreichen, nutzen wir die Push-Dienste von Apple (Apple Push Notification service) für iPhones und Google (Firebase Cloud Messaging) für Android-Geräte. Dabei werden eine Geräte-Kennung sowie der Inhalt der Benachrichtigung (z. B. Absender und kurzer Nachrichtentext) an diese Dienste übermittelt, um die Zustellung zu ermöglichen. Für den Live-Standort schicken wir einem Android-Handy außerdem eine Weck-Nachricht ohne Inhalt, damit es den Live-Standort startet oder beendet. Auf dem iPhone starten, ändern und beenden wir über Apple den Hinweis „Deine Eltern sehen gerade deinen Standort“ (eine Live-Aktivität mit dem Namen, wer ihn eingeschaltet hat, und den Uhrzeiten); dabei weckt Apple JoinIn, damit es den Live-Standort startet. Ein iPhone ohne Live-Aktivitäten bekommt dafür höchstens einmal pro Stunde eine Weck-Nachricht ohne Inhalt. Einen Ort enthält keine dieser Nachrichten. Beim Notfall-Klingeln und bei einem dringenden Anruf steht in der Benachrichtigung, wer dich erreichen möchte – den Grund zeigt dein Sperrbildschirm nicht.

GIFs

Wenn du nach einem GIF suchst, wird deine Suchanfrage an den Dienst GIPHY übermittelt, um passende GIFs anzuzeigen.

Gesundheits-/Aktivitätsdaten (optional)

Für bestimmte Bewegungs-Challenges (z. B. Schritte) kann die App – nur mit deiner ausdrücklichen Erlaubnis – deine Schritt-/Aktivitätsdaten über die Gesundheits-Schnittstelle deines Geräts (Apple Health / Health Connect) lesen. Ohne deine Erlaubnis greifen wir nicht darauf zu.

IP-Adressen und Sicherheits-Protokolle

Wenn dein Gerät mit unseren Servern spricht, sehen wir die IP-Adresse deines Internetanschlusses. Wir speichern sie kurzzeitig in Sicherheits-Protokollen, um Angriffe und Missbrauch zu erkennen und abzuwehren.

Geräte- und IP-Protokoll: Wenn du dein Konto anlegst, dich anmeldest, dich mit deinen Eltern verbindest oder eine Verbindung meldest, speichern wir die IP-Adresse und die Angaben zu deinem Gerät (zum Beispiel Gerätemodell und App-Version) mit Zeitpunkt. Dasselbe gilt, wenn wir dich beim Standort selbst fragen und du deine Standort-Freigabe ein- oder ausschaltest, und wenn du dem Notfall-Klingeln zustimmst oder es ablehnst – so können wir nachweisen, dass du selbst eingewilligt hast. Sonst speichern wir einen Eintrag nur, wenn sich deine IP-Adresse ändert – bei gleicher Adresse höchstens einmal am Tag. Beim Verbinden speichern wir das auch für das Handy deiner Eltern. So können wir nachweisen, wer sich wann mit dir verbunden hat, und verhindern, dass sich jemand als deine Mutter oder dein Vater ausgibt.

Dieses Protokoll sieht nur das Admin-Team von JoinIn – nicht deine Eltern, nicht deine Schule und nicht dein Verein. Wir löschen die Einträge nach 180 Tagen. Die Einträge zum Verbinden mit deinen Eltern, zu deiner Standort-Freigabe und zum Notfall-Klingeln bleiben, solange ihr verbunden seid. Deine eigenen Einträge findest du auch in der Kopie unter „Profil → Meine Daten anfordern“.

Fehlerberichte und technische Ereignisse

Stürzt JoinIn ab, hängt die App, beendet dein Handy sie plötzlich, klappt ein Anruf nicht oder passiert ein anderer Fehler, schreibt JoinIn einen kurzen technischen Fehlerbericht und schickt ihn an unseren Server. So finden und beheben wir Fehler – damit vor allem SOS, die Anrufe mit deinen Eltern und das Notfall-Klingeln zuverlässig funktionieren. Hat dein Handy gerade kein Internet, wartet der Bericht dort – höchstens 30 Tage, dann löscht JoinIn ihn.

Außerdem merkt sich JoinIn auf deinem Handy kurze technische Ereignisse, damit wir bei einem Fehler sehen, was davor passiert ist: wann JoinIn startet, in den Hintergrund geht und wieder aufgeht; welcher Bildschirm offen ist (nur sein Name, zum Beispiel „Chat“ – nicht, mit wem); ob eine Anfrage an unseren Server geklappt hat und wie lange sie gedauert hat; ob die Verbindung steht; ob eine Benachrichtigung angekommen ist; welche Berechtigungen JoinIn hat und welche Einstellungen du änderst. Diese Ereignisse bleiben auf deinem Handy – verschlüsselt, höchstens die letzten 200 und höchstens 24 Stunden lang; ältere löscht JoinIn von selbst. Nur wenn ein Fehler passiert – JoinIn stürzt ab oder hängt, viele Anfragen an unseren Server schlagen fehl, oder ein Anruf, ein SOS, die Standort-Freigabe oder eine Benachrichtigung klappt nicht –, schickt JoinIn mit dem Fehlerbericht die Ereignisse der letzten 15 Minuten davor mit. Sonst verlassen sie dein Handy nie.

Anders ist es bei den Schritten von SOS, Anrufen, Notfall-Klingeln und Standort-Freigabe: ob ein SOS gesendet, zugestellt und bestätigt wurde; ob sich ein Anruf verbindet und wie er endet; ob das Notfall-Klingeln oder ein dringender Anruf ankommt; ob die Standort-Freigabe startet und Standorte senden konnte. Diese Schritte schickt JoinIn laufend an unseren Server, damit wir merken, wenn eine dieser Schutzfunktionen nicht klappt, und sie reparieren können. Darin stehen nur Zustände wie „gesendet“ oder „fehlgeschlagen“ – nie, wo du bist, und nie, was ihr euch sagt oder schreibt.

Wofür wir das nutzen – und wofür nie: Fehlerberichte und Ereignisse nutzen wir nur, um Fehler zu finden und damit SOS, Anrufe, Notfall-Klingeln und Standort-Freigabe funktionieren. Wir machen daraus keine Statistiken darüber, wie du JoinIn benutzt, keine Profile von dir, und wir nutzen sie nie für Entscheidungen über dich – auch nicht bei der Moderation oder bei Sicherheits-Prüfungen. Meldest du uns einen Fehler, können wir für dein Handy genauere Ereignisse einschalten – nur zu dieser Meldung und höchstens 72 Stunden lang; auch dann bleiben sie auf deinem Handy, bis ein Fehler passiert.

  • Was drinsteht: welche JoinIn-Version du hast, ob iPhone oder Android, welche Version des Betriebssystems und welches Handymodell; eine Zufallsnummer, die JoinIn selbst erzeugt (keine Kennung deines Handys); was passiert ist (zum Beispiel Absturz, hängende App oder Fehler im Anruf), eine gekürzte technische Fehlermeldung, an welcher Stelle im Programm von JoinIn der Fehler war, wann und wie oft. Bei einem Anruf auch die technische Nummer des Anrufs und bei welchem Schritt er hängen blieb.
  • Was nie drinsteht: deine Nachrichten und Chats, Namen, E-Mail-Adressen, dein Standort, Fotos, deine Stimme, deine Kontakte, Passwörter, was du eintippst und Adressen von Webseiten. Aus der Fehlermeldung entfernen wir schon auf deinem Handy – und noch einmal auf unserem Server – alles, was etwas über dich verraten könnte: Text in Anführungszeichen, lange Zahlen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IP-Adressen, Koordinaten und Zugangsschlüssel.
  • Ohne deinen Namen: Bist du angemeldet, steht im Bericht statt deines Namens nur ein Pseudonym – ein Code, den nur unser Server aus der Kennung deines Kontos berechnen kann. Deine IP-Adresse nutzt der Server nur kurz (höchstens eine Stunde), um Missbrauch zu bremsen, und speichert sie nicht mit dem Bericht.
  • Auch unsere Server schreiben Fehler-Protokolle. Kennungen von Konten ersetzen wir darin genauso durch Pseudonyme; E-Mail-Adressen, IP-Adressen, Koordinaten, Telefonnummern und Zugangsschlüssel entfernen wir, bevor wir etwas speichern.
  • Wo und wie lange: Berichte und Protokolle liegen auf unserem eigenen Server in Deutschland, in einem Programm, das wir selbst betreiben. Wir geben sie an keine andere Firma weiter – auch nicht an Werbe- oder Analysefirmen. Ansehen kann sie nur das technische Admin-Team von JoinIn. Nach 30 Tagen werden sie automatisch gelöscht.
  • Du entscheidest: In den Einstellungen von JoinIn kannst du „Fehlerberichte senden“ ausschalten – am Anfang ist es an. Dann schreibt und schickt JoinIn keine Fehlerberichte und keine Ereignisse mehr – auch keine Schritte von SOS, Anrufen und Standort-Freigabe – und löscht alles, was noch auf deinem Handy liegt, auch die gespeicherten Ereignisse. SOS, Anrufe, Notfall-Klingeln und die Standort-Freigabe funktionieren trotzdem ganz normal weiter.

4. Wofür wir deine Daten nutzen (Zwecke und Rechtsgrundlagen)

  • Damit die App funktioniert (Konto, E-Mail-Anmeldung und Wiederherstellung, persönliche Kontakteinladungen, Chats und Gruppenchats, Anrufe, Challenges, Push-Zustellung): Vertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
  • Dringender Anruf an deine Eltern: Vertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
  • Für deine Sicherheit (manuelle Kontofreigabe, Moderation, Meldungen – auch zu einer Verbindung mit deinen Eltern –, Verdachtsmarkierungen und die Prüfung des Chats mit deinen Eltern bei Verdacht, Geräte-Bindung, Sicherheits-Protokolle, Geräte- und IP-Protokoll, Nachricht über neue Verbindungen, Erinnerungen ans Verbinden, Übersicht über deine Verbindungen mit deinen Eltern, Nachricht an deine Eltern, wenn du etwas an eurer Verbindung änderst): berechtigtes Interesse am Schutz von Kindern und Jugendlichen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
  • Standort-Teilen mit deinen Eltern (samt Live-Standort – auch bei geschlossener App –, Akkustand, der Nachricht bei fast leerem Akku und dem Hinweis, ob dein Handy JoinIn den Standort erlaubt): Es dient deinem Schutz. Bist du auf jeden Fall unter 16, beruht es auf der Einwilligung deiner Eltern, die sie beim Verbinden geben (Art. 6 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 8 DSGVO). Das gilt auch dafür, dass deine Eltern den Live-Standort ohne deine Bestätigung starten können; du siehst trotzdem immer, dass er läuft. Könntest du schon 16 sein, beruht es auf deiner eigenen Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): Es ist erst an, wenn du es selbst einschaltest, und du kannst es jederzeit wieder ausschalten (Art. 7 Abs. 3 DSGVO) – auch wenn du noch nicht 16 bist.
  • Notfall-Klingeln und dringende Anrufe deiner Eltern: Es dient deinem Schutz. Bist du auf jeden Fall unter 16, beruht es auf der Einwilligung deiner Eltern (Art. 6 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 8 DSGVO). Könntest du schon 16 sein, beruht es auf deiner eigenen Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du jederzeit zurücknehmen kannst. Die Grenzen des eigenständigen Notfall-Klingelns, das Speichern jedes Klingelns und jedes dringenden Anrufs, die Nachricht an deine anderen Eltern, die Pause nach einer Meldung und die Prüfung durch das JoinIn-Team: berechtigtes Interesse an deinem Schutz vor Missbrauch, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
  • Nachweis der Einwilligungen ins Notfall-Klingeln (wann deine Eltern es ein- oder ausgeschaltet haben und welche Fassung der Datenschutzerklärung der Eltern-App dabei galt, wann du zugestimmt oder abgelehnt hast): Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 DSGVO.
  • Nachweis der Einwilligung deiner Eltern (wann sie beim Verbinden bestätigt haben, dass sie für dich sorgeberechtigt sind, und welche Fassung der Datenschutzerklärung der Eltern-App dabei galt): Wir müssen nachweisen können, dass deine Eltern eingewilligt haben, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und Art. 8 Abs. 2 DSGVO.
  • Nachweis deiner eigenen Einwilligung ins Standort-Teilen (wann du die Standort-Freigabe zuletzt ein- und wieder ausgeschaltet hast, und jedes Ein- und Ausschalten im Geräte- und IP-Protokoll): Wir müssen nachweisen können, dass du selbst eingewilligt hast, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 DSGVO.
  • Online-Status: Dass deine verbundenen Eltern immer sehen, ob du online bist und wann du zuletzt online warst, dient deinem Schutz und ihrer Fürsorge für dich: berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Dass alle, mit denen du chattest, das sehen, gehört zum Chat: Vertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – du kannst es jederzeit für alle oder für einzelne Personen ausschalten.
  • KI-Avatar, Gesundheits-/Schrittdaten: deine (und deiner Eltern) Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO – ihr entscheidet, ob ihr das nutzt, und könnt es jederzeit widerrufen.
  • Fehlerberichte, technische Ereignisse und Protokolle unserer Server: damit wir Fehler finden und beheben, JoinIn – vor allem SOS, Anrufe und das Notfall-Klingeln – zuverlässig funktioniert und wir Angriffe erkennen: berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir speichern dafür so wenig wie möglich und nur mit Pseudonym; die Fehlerberichte und technischen Ereignisse kannst du jederzeit ausschalten. Wir nutzen sie nur dafür – nie für Statistiken über deine Nutzung, nie für Profile und nie für Entscheidungen über dich.
  • SOS / Notruf: Schutz lebenswichtiger Interessen, Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO.

Wir nutzen deine Daten nicht für Werbung, erstellen keine Werbeprofile und verkaufen sie nicht. JoinIn verwendet keine Tracking- oder Werbe-Dienste von Drittanbietern.

5. Wie lange wir deine Daten speichern

  • Konto-Daten: solange dein Konto besteht. Löschst du dein Konto, werden sie unwiderruflich gelöscht.
  • E-Mail-Anmeldung und Nachweis der angezeigten Texte: E-Mail-Adresse, Passwort-Prüfwert, Bestätigungs- und Änderungszeitpunkte sowie erfasste Fassungen und Zeitpunkte deiner Textbestätigung bleiben beim Konto gespeichert und werden mit ihm gelöscht.
  • Wiederherstellungscodes: Datensätze werden beim täglichen Löschlauf entfernt, wenn ihre Erstellung länger als 90 Tage zurückliegt, spätestens mit deinem Konto. Das ist von der Gültigkeit des Codes von 60 Minuten zu unterscheiden.
  • Manuelle Kontoprüfung: Prüfstatus und Entscheidungen bleiben bis zur Löschung des geprüften Kontos gespeichert; mit dessen Prüfeintrag werden die Entscheidungen gelöscht. Wird nur das Konto einer entscheidenden Person aus unserem Team gelöscht, entfällt ihr Kontobezug, nicht die Entscheidung über dein Konto.
  • Persönliche Kontakteinladungen: Einladungsdatensätze bleiben bis zur Löschung des ausstellenden Kontos gespeichert. Wird nur das Empfängerkonto gelöscht, entfernen wir daraus dessen Kontobezug. Die gesonderte Berechtigung eurer persönlichen Verbindung wird gelöscht, sobald eines der beiden Konten gelöscht wird. Die 24 Stunden Link-Gültigkeit sind keine Speicherfrist für diese Datensätze.
  • Chat-Inhalte (Nachrichten, Fotos, Sprachnachrichten, Videos): solange dein Konto besteht; bei Löschung des Kontos werden sie mitgelöscht.
  • Wann du den Chat mit deinen Eltern geleert hast (nur der Zeitpunkt): bis die Verbindung mit deinen Eltern gelöscht wird, spätestens mit deinem Konto.
  • Gruppenchats: Nachrichten, solange dein Konto besteht. Wird eine Gruppe geschlossen, löschen wir sie mit allen Nachrichten 90 Tage später – außer eine Meldung dazu ist noch offen oder ein gemeldeter Inhalt wurde noch nicht geprüft. Dass du eine Gruppe verlassen hast, speichern wir noch 30 Tage; Einladungen bis 30 Tage nach ihrem Ende (eine abgelehnte 60 Tage, damit dich niemand gleich wieder einlädt). Löschst du dein Konto, verlässt du alle Gruppen, und deine Nachrichten werden gelöscht.
  • Gruppen mit Erwachsenen: wie Gruppenchats. Zustimmungen und Anfragen an deine Eltern löschen wir 30 Tage nach der Entscheidung; nicht zugestellte Nachrichten von Erwachsenen nach 90 Tagen; erledigte Meldungen von Erwachsenen nach einem Jahr.
  • Gruppenanrufe: wer wann dabei war 30 Tage, dass ein Anruf stattfand (Zeit, Dauer, Anzahl) 90 Tage nach seinem Ende, danach automatische Löschung – außer eine Meldung zu diesem Anruf ist noch offen. Ton und Bild werden nie gespeichert.
  • Standort-Verlauf: maximal 90 Tage, danach automatische Löschung.
  • Akkustand (wie voll, ob er lädt, wann er gemeldet wurde und ob deine Eltern schon eine Nachricht wegen fast leerem Akku bekommen haben): nur der letzte Stand, jedes Mal überschrieben; wir löschen ihn, sobald niemand mehr deinen Standort sehen darf, spätestens 30 Tage nach der letzten Meldung.
  • Live-Standort bei geschlossener App: die Spur bis 24 Stunden nach dem Ende; wann er lief, wer ihn eingeschaltet, verlängert oder beendet hat, warum er endete und ob und seit wann du zuletzt standest: 90 Tage; wer wann was eingeschaltet oder eingerichtet hat: 180 Tage; feste Zeiten, bis deine Eltern sie löschen oder niemand mehr deinen Standort sehen darf – alles ohne Orte, außer der Spur.
  • Ob dein Handy für den Live-Standort bereit ist (Erlaubnisse, keine Orte): nur der neueste Stand, bis du keine verbundenen Eltern mit Standort-Freigabe mehr hast oder dein Konto gelöscht wird.
  • Online-Status (nur die eine „zuletzt online“-Zeit, jedes Mal überschrieben, ob dein Schalter „Online-Status zeigen“ an oder aus ist und vor wem du ihn verbirgst): solange dein Konto besteht. Wird das Konto einer Person gelöscht, vor der du ihn verbirgst, löschen wir auch diesen Eintrag.
  • Dringende Anrufe an deine Eltern (wann, an wen und ob das Handy laut klingeln konnte): 90 Tage, danach automatische Löschung; länger nur, solange das JoinIn-Team eure Verbindung prüft (höchstens ein Jahr). Dass ein Anruf dringend war, steht in eurer Anrufliste, solange sie gespeichert ist.
  • Notfall-Klingeln (wer wann klingeln ließ, der Grund, ob es ankam und laut klang, deine Antwort und wie es endete): 90 Tage, danach automatische Löschung; länger nur, solange das JoinIn-Team eine Meldung oder auffällig häufiges Klingeln prüft (höchstens ein Jahr).
  • Dringende Anrufe deiner Eltern an dich (wann, von wem und ob dein Handy laut klingeln konnte): 90 Tage, danach automatische Löschung; länger nur, solange das JoinIn-Team eure Verbindung prüft (höchstens ein Jahr). Dass ein Anruf dringend war, steht in eurer Anrufliste, solange sie gespeichert ist.
  • Erlaubnisse und Klingel-Test fürs Notfall-Klingeln: nur der letzte Stand, und nur solange das Notfall-Klingeln für dich eingeschaltet ist.
  • Einwilligungen zum Notfall-Klingeln (die deiner Eltern und deine eigene): solange die Verbindung besteht; wird sie getrennt, bis dein Konto oder das Konto der verbundenen Person gelöscht wird.
  • Bestätigungen zur genauen Standortansicht deiner Eltern (wann sie ein- oder ausgeschaltet wurde, welche Fassung der Datenschutzerklärung der Eltern-App dabei galt, die Bestätigung der Sorgeberechtigung und die zugehörigen Kopplungszeitpunkte; ohne Orte): solange die zugehörige Verbindung gespeichert ist, spätestens bis dein Konto, das Elternkonto oder die Verbindung gelöscht wird.
  • Standort-Erlaubnis deines Handys (erlaubt oder nicht, ob „Immer“ erlaubt ist und wann wir das zuletzt erfahren haben): nur der aktuelle Stand, solange dein Konto besteht.
  • Angaben zur Verbindung mit deinen Eltern (nur Zeitpunkte und Zahlen – ohne Inhalte, ohne Standort): solange die Verbindung besteht; wird sie getrennt, bis dein Konto oder das Konto der verbundenen Person gelöscht wird.
  • Bestätigung deiner Eltern beim Verbinden (wann sie bestätigt haben, dass sie für dich sorgeberechtigt sind, und welche Fassung der Datenschutzerklärung der Eltern-App dabei galt): solange die Verbindung besteht; wird sie getrennt, bis dein Konto oder das Konto der verbundenen Person gelöscht wird.
  • Deine eigene Einwilligung ins Standort-Teilen (wann du die Standort-Freigabe zuletzt ein- und wieder ausgeschaltet hast): solange die Verbindung besteht; wird sie getrennt, bis dein Konto oder das Konto der verbundenen Person gelöscht wird.
  • Geräte- und IP-Protokoll: 180 Tage, danach automatische Löschung; Einträge zum Verbinden mit deinen Eltern, zu deiner Standort-Freigabe und zum Notfall-Klingeln, solange die Verbindung besteht.
  • Meldungen zu einer Verbindung mit deinen Eltern (wann du gemeldet hast und was das JoinIn-Team entschieden hat): solange dein Konto besteht.
  • Verdachtsmarkierungen (ob das JoinIn-Team dich oder deine Eltern als verdächtig markiert hat, warum, seit wann und wer im Team das entschieden hat): solange die Markierung besteht; nach dem Aufheben ein Jahr.
  • Nicht zugestellte Nachrichten und erkannte Hilferufe im geprüften Chat mit deinen Eltern (nur Zeitpunkt, Art und Grund – nie der Inhalt): 90 Tage.
  • Erinnerungen ans Verbinden (wie oft und wann wir dich zuletzt erinnert haben): solange dein Konto besteht.
  • Hinweise zu blockierten Inhalten (ohne Text): 90 Tage; abgeschlossene Prüffälle des Moderations-Teams ein Jahr.
  • Blockierte Nachrichten im Kennenlern-Chat (mit Text, nur für das JoinIn-Team): 90 Tage, danach automatische Löschung.
  • Nachrichten, die gerade geprüft werden („wird geprüft“): bis sie geprüft sind, höchstens 24 Stunden; danach ohne Text noch 7 Tage, damit deine App weiß, was aus ihnen wurde.
  • Selfies für den KI-Avatar: werden von JoinIn nicht gespeichert – nur das fertige Avatar-Bild bleibt.
  • Fehlerberichte, technische Ereignisse und Protokolle unserer Server: 30 Tage, danach automatische Löschung; Fehlerberichte und Schritte von SOS, Anrufen und Standort-Freigabe, die noch auf deinem Handy warten, dort höchstens 30 Tage; die übrigen technischen Ereignisse bleiben auf deinem Handy höchstens 24 Stunden und nur die letzten 200.
  • Sicherheits-Protokolle (inkl. IP-Adressen): nur so lange, wie es für die Erkennung und Abwehr von Missbrauch nötig ist, danach werden sie gelöscht oder anonymisiert.

Gelöschte Daten bleiben in unseren Datenbank-Sicherungen, die wir auf dem Server 7 Tage und in einem externen Sicherungsspeicher in der EU bis zu 30 Tage aufbewahren, noch bis zu 30 Tage erhalten.

6. Wer deine Daten bekommt

  • Deine verbundenen Vertrauenspersonen (z. B. Eltern): sehen deinen Standort samt Verlauf und deinen Akkustand (könntest du schon 16 sein, nur wenn du die Standort-Freigabe einschaltest) und, wenn sie ihn einschalten, deinen Live-Standort auch bei geschlossener App, bekommen deinen SOS-Alarm und eine Nachricht, wenn dein Akku fast leer ist, und können dir schreiben und mit dir telefonieren – nur solange ihr verbunden seid (siehe „Verbindung mit deinen Eltern“). Ist das Notfall-Klingeln eingeschaltet, können sie dein Handy laut klingeln lassen oder dich dringend anrufen und erfahren, wenn ein anderes Elternteil dich klingeln lässt (siehe „Notfall-Klingeln und dringende Anrufe deiner Eltern“).
  • Wer deinen Online-Status sieht: deine verbundenen Eltern immer; alle, mit denen du einen Einzelchat hast, die anderen in deinen Team-Chats und die anderen Mitglieder deiner Gruppenchats – nur gegenseitig und nur, solange du ihn nicht für alle oder vor ihnen verbirgst (siehe „Dein Online-Status“).
  • Mitglieder deiner Gruppenchats: sehen deinen Anzeigenamen, deinen Avatar, deine Rolle, deine Nachrichten in der Gruppe und – solange du ihn nicht verbirgst – deinen Online-Status. Das Moderations-Team deiner Schule oder deines Vereins und von JoinIn sieht eine gemeldete Gruppe mit ihren Mitgliedern und ihrem Verlauf.
  • Mitglieder deiner Gruppenanrufe: hören und sehen dich im Anruf (Kamera nur, wenn du sie einschaltest) und sehen deinen Anzeigenamen; wer nicht teilnimmt, sieht nur, dass ein Anruf läuft und wie viele dabei sind.
  • Das Moderations-Team deiner Organisation und von JoinIn: sieht gemeldete Inhalte und die Hinweise auf wiederholt blockierte Inhalte, um dich und andere zu schützen. Das JoinIn-Team sieht außerdem die im Kennenlern-Chat blockierten Nachrichten (siehe „Künstliche Intelligenz“).
  • Das JoinIn-Team: sieht deine Meldungen zu einer Verbindung mit deinen Eltern und entscheidet darüber (siehe „Wer eure Verbindung ändern darf“). Beim Notfall-Klingeln sieht es Zeitpunkte und Ergebnisse. Deine Schule oder dein Verein sieht sie nicht.

Technische Dienstleister (Auftragsverarbeiter und Empfänger)

  • Server-Hosting (Betrieb der JoinIn-Server in der EU),
  • Apple Inc. – Push-Benachrichtigungen / Anruf-Signalisierung auf iPhones,
  • E-Mail-Versand (Resend): Für E-Mails zur Wiederherstellung und zur Änderung deines Passworts erhält der eingerichtete Versanddienst die Empfängeradresse und den Inhalt mit dem Code beziehungsweise dem Änderungshinweis. Der Dienst ist nicht am Prüfen deines Alters oder deiner Identität beteiligt.
  • Google Ireland Ltd. / Google LLC – Push-Benachrichtigungen (Firebase Cloud Messaging) auf Android-Geräten, KI-Prüfung von Texten, Bildern und Sprachnachrichten sowie KI-Avatar-Erstellung (Gemini),
  • GIPHY – GIF-Suche,
  • TURN-Vermittlungs-Server – Weiterleitung verschlüsselter Anruf-Mediendaten.

Mit Dienstleistern, die Daten in unserem Auftrag verarbeiten, bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Eine Übermittlung in Länder außerhalb der EU (insbesondere in die USA bei Apple, Google und GIPHY) erfolgt nur auf Grundlage geeigneter Garantien – etwa der EU-Standardvertragsklauseln und/oder eines Angemessenheitsbeschlusses (EU-US Data Privacy Framework).

7. Deine Rechte

Deine Kontodaten: Die automatische Kopie enthält deine Anmelde-E-Mail, einen gespeicherten Zeitpunkt ihrer Bestätigung, die Zeitpunkte der Anlage und Änderung der Anmeldedaten sowie den erfassten Nachweis der angezeigten Texte oder dessen Fehlen. Passwort-Prüfwerte und Wiederherstellungscodes sind darin nicht enthalten. Sie enthält deinen aktuellen manuellen Prüfstatus, seine Revision, die geprüfte Altersgruppe und den Zeitpunkt einer Freigabe. Der vollständige Verlauf interner Prüfentscheidungen ist derzeit nicht Teil dieses automatischen Exports; deine allgemeinen Auskunftsrechte bleiben davon unberührt. Eigene Einladungs- und Verbindungsdaten sind ohne Einladungsgeheimnisse enthalten.

Du (und deine Eltern) habt jederzeit das Recht auf:

  • Auskunft (Art. 15 DSGVO): In der App kannst du unter „Profil → Meine Daten anfordern" eine Kopie deiner gespeicherten Daten herunterladen.
  • Löschung (Art. 17 DSGVO): Unter „Profil → Konto löschen" kannst du dein Konto mit allen Daten selbst und endgültig löschen.
  • Berichtigung (Art. 16 DSGVO): Deinen Namen, deine Interessen und andere Angaben kannst du direkt in der App ändern.
  • Widerruf einer Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO): z. B. den Gesundheitsdaten-Zugriff beenden – jederzeit, direkt in der App. Das Standort-Teilen mit deinen Eltern kannst du ab 16 selbst ausschalten – und in jedem Alter, wenn du es selbst eingeschaltet hast. Sonst haben deine Eltern eingewilligt, und nur sie können diese Einwilligung widerrufen.
  • Notfall-Klingeln stoppen, ablehnen und widersprechen: Jedes Klingeln kannst du sofort stoppen und die Verbindung melden. Könntest du schon 16 sein, kannst du das Notfall-Klingeln ablehnen oder deine Erlaubnis jederzeit zurücknehmen; sonst können es nur deine Eltern ausschalten. Möchtest du das Notfall-Klingeln von jemandem nicht, schreib dem JoinIn-Team – es kann es für diese Person ausschalten (Art. 21 DSGVO).
  • Fehlerberichte ausschalten und widersprechen (Art. 21 DSGVO): In den Einstellungen schaltest du „Fehlerberichte senden“ aus. Die Fehlerberichte stehen nicht in der Kopie unter „Profil → Meine Daten anfordern“ – möchtest du wissen, was darin zu deinem Konto steht, schreib uns, dann suchen wir sie für dich heraus.
  • Einschränkung der Verarbeitung und Widerspruch (Art. 18, 21 DSGVO).
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO).
  • Beschwerde bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO).

Für Anliegen, die du nicht direkt in der App erledigen kannst, schreib uns an: contact@joinin.space.

8. Datensicherheit

Wir schützen deine Daten durch technische und organisatorische Maßnahmen: verschlüsselte Übertragung (TLS), Zugriffsbeschränkungen, eine an dein Gerät gebundene Anmeldung und automatische Inhalts-Moderation. Anrufe werden direkt zwischen den Geräten übertragen und von uns nicht mitgeschnitten.

9. Änderungen dieser Erklärung

Diese Fassung hat die Kennung 2026-10-24.1. Sie beschreibt die Anmeldung mit E-Mail und Passwort ohne Organisationseinladung, Wiederherstellung und Nachweis der angezeigten Texte, ungeprüfte und manuell freigegebene Konten, persönliche Kontakteinladungen zwischen Organisationen und die standardmäßig erlaubten Nachrichten und Einzelanrufe. Bestehende andere Gemini-Funktionen oder ein eingerichteter älterer GIF-Dienst werden dadurch nicht abgeschaltet. Die eigenständigen Freigaben zum Notfall-Klingeln und zur genauen Standortansicht bleiben davon getrennt.

Wenn sich an JoinIn etwas ändert, passen wir diese Erklärung an und informieren dich in der App.

Neu seit dem 20. Oktober 2026: JoinIn ist ab 8 Jahren. Für Kinder unter 16 bleibt das Einverständnis der Eltern erforderlich. Die eigenen Altersgrenzen einzelner Funktionen gelten weiterhin.

Neu seit dem 19. Oktober 2026: Die KI prüft nur noch den Kennenlern-Chat – bis ihr einander beide zugewinkt habt und danach noch 3 Tage –, dafür besonders genau und mit dem ganzen bisherigen Chat. Deine anderen Chats mit Kindern (auch Team- und Gruppenchats) und den Chat mit deinen Eltern prüfen wir nicht, außer bei einem Verdacht. Blockierte Nachrichten im Kennenlern-Chat speichern wir mit Text 90 Tage für das JoinIn-Team, und „wird geprüft“ dauert höchstens 24 Stunden. Mehr dazu steht in Abschnitt 3 unter „Künstliche Intelligenz (KI)“.

Neu seit dem 19. Oktober 2026: Allgemeine technische Ereignisse bleiben auf deinem Handy und gehen nur mit einem Fehlerbericht hinaus (die letzten 15 Minuten); laufend gesendet werden nur die Schritte von SOS, Anrufen, Notfall-Klingeln und Standort-Freigabe – mehr in Abschnitt 3 unter „Fehlerberichte und technische Ereignisse“.

Ergänzung „Gruppenchats“ (Entwurf vom 7. Oktober 2026): Die Teile zu Gruppenchats gelten, sobald Gruppenchats für dich freigeschaltet sind. Bis dahin gibt es in JoinIn keine Gruppenchats.

Ergänzung „Gruppenanrufe“ (Entwurf vom 7. Oktober 2026): Die Teile zu Gruppenanrufen gelten, sobald Gruppenanrufe für dich freigeschaltet sind. Bis dahin gibt es in JoinIn keine Gruppenanrufe.